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Erklärungen
zur den Begriffen Sensorgröße,
Lichtstärke, Brennweite, Zoom, Tiefenschärfe
und Brennweitenverlängerung.
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Erklärung
zur Digitalkamera-Sensorgröße
Je
größer der Kamerasensor (bei gleich bleibender Auflösung)
desto mehr Licht fällt auf jeden Pixel (Pixelgröße).
Die Folge eines größeren Sensors ist (Voraussetzung:
gleich bleibende Auflösung), dass die Kamera weniger Licht
bei gleich bleibender Bildqualität benötigt.
Sensortypen
nach aufsteigender Größe sortiert:
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Sensor
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Abmessungen
ca.
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wird
mit folgenden Auflösung hersgestellt
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wird
verwendet in
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| Kompakt-kameras |
1/3,2"
Sensor
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4,5
x 3,4 mm
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ca.
3 Megapixel
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Casio
Exilim Card EX-S100
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1/2,7"
Sensor
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5,3
x 3,9 mm
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ca.
3-7 Megapixel
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Nikon
Coolpix 3200
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1/2,5"
Sensor
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5,7
x 4,2 mm
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ca.
3-8 Megapixel
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Panasonic
Lumix DMC-FZ20, Nikon Coolpix 4600
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1/1,8"
Sensor
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7,2
x 5,3 mm
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ca.
5-12 Megapixel
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Nikon
Coolpix 7600, Sony DSC-P200
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2/3"
Sensor
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8,8
x 6,6 mm
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ca.
6-12 Megapixel
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OlympusC-8080
Wide Zoom, Konica Minolta Dimage A200, Nikon Coolpix 8400
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| SLR |
APS-C
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22,5
x 15 mm
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ca.
8-12 Megapixel
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Canon
EOS 20D, Canon EOS 350D, Nikon D70, Konica Minolta Dynax 7D
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Kleinbildfilm-Format
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35,8
x 23,1 mm
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ca.
12-22 Megapixel
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Canon
EOS 1Ds Mark II (Preis 7000,- Euro)
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Aufgrund
der Sensorgröße weisen folgende Sensoren gleich viel
Fläche pro Pixel auf (d.h. gleiche Lichtmenge pro Pixel):
1/2,7" Sensor mit 3 Megapixel
1/1,8" Sensor mit 5 Megapixel
2/3"
Sensor mit 8 Megapixel
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Erklärung
zur Lichtstärke von Digitalkameras
Die
optische Lichtstärke wird durch die Blendenzahl
angegeben(Beispiel: 28-200mm f/2,8). Bei dem angegebenen
Beispiel beträgt die minimal mögliche Blendenzahl
2,8 (über den gesamten Brennweitenbereich). Je kleiner
die Blendenzahl (=größere Bledenöffnung), desto
mehr Licht fällt auf den Sensor. Eine Erhöhung um
eine Blendenstufe verursacht eine Verdoppelung der Belichtungszeit
aufgrund der kleineren Blendenöffnung. Die Blendestufen
sind wie folgt definiert:
2,0
2,8
4,0
5,6
8,0
11,0
16,0
Lautet die Blendenangabe einer Kamera "28-200mm f/2,8-3,5"
bedeutet das, dass die kleinste einstellbare Blendezahl bei
28mm 2,8 ist und bei 200mm 3,5 ist.Die elektronische
Lichtstärke wird durch die ISO-Zahl angegeben. Eine
Verdoppelung der ISO-Zahl verursacht eine Halbierung der Belichtungszeit.
Je höher die ISO-Zahl ist, desto höheren wird jedoch
das Bildrauschen. Bei großen Sensoren (APS-C) wird das
Bildrauschen erst ab einer ISO-Zahl von 1600 merkbar, bei kleinen
Sensoren bereits bei ISO 400.
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Erklärung
zur Brennweite und ZOOM
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Die
Brennweite wird in mm angegeben und ist ein Maß für
den Blickwinkel. Je größer die Brennweite desto kleiner
wird der Blickwinkel. Bei Objektiven mit einer Brennweite unterhalb
von 35mm spricht man von Weitwinkelobjektiven, bei Objektiven
um ca. 50mm von Normalobjektiven und bei Objektiven mit einer
Brennweite über 100mm von Teleobjektiven.

Brennweite
16 mm

Brennweite 29mm

Brennweite 85mm

Brennweite 115mm

Brennweite 320mm

Brennweite 450mm
Der
Zoom gibt den Faktor zwischen
kleinster und größter Brennweite eines Objektives
an. Bei allen unten angeführten Objekiven spricht man von
einem 3fach Zoom :
28
- 85 mm
38 - 115 mm
70 - 200 mm
100 - 300 mm
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Erklärung
zum Begriff Tiefenschärfe
Sind
bei einem Foto Vordergrund und Hintergrund scharf spricht man
von großer Tiefenschärfe. Ist nur das Hauptmotiv
scharf und Motive vor und hinter dem Hauptmotiv sehr unscharf,
spricht man von großer Tiefenunschärfe. Die Tiefenunschärfe
wird größer wenn man die Brennweite vergrößert
und die Blende verkleinert. Darüber hinaus wird der Schärfenbereich
kleiner je näher das Motiv zur Kamera rückt.Möchte
man große Tiefenunschärfe erzielen muss man
eine große Brennweite und eine kleine Blendenzahl wählen.
Zusätzlich muss man möglichst nahe an das Motiv herangehen.
So beträgt zum Beispiel der Schärfenbereich eines
200 mm Objektives bei einer Blende von 2,8 und einer Entfernung
von 1,5 Meter nur wenige Millimeter. Unter 50 mm ist nur kaum
mehr eine Tiefenunschärfe zu erzielenIm Gegensatz dazu
verwendet man bei Landschaftsaufnahmen eine kurze Brennweite
und eine große Blendenzahl um eine große Tiefenschärfe
zu erzielen.Da man die Brennweite immer in Bezug auf das Kleinbildfilmformat
angibt, beträgt die tatsächliche Brennweite von Kompaktkameraobjektiven
nur wenige Millimeter (6-20mm) aufgrund des keinen Sensors (siehe
Brennweitenverlängerung). Es ist daher mit Kompaktkameras
nur bedingt möglich eine Tiefenunschärfe zu erzielen.
Dieser Effekt hat jedoch den Vorteil das es fast unmöglich
ist unscharfe Bilder zu machen (mit einer Kompaktkamera) bei
Blendezahlen über 5,6.
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Erklärung
zum Begriff Brennweitenverlängerung
Das
folgende Bild soll veranschaulichen, dass bei einer bestimmten
Entfernung bei einer Verkleinerung des Sensors ein größerer
Blickwinkel (kleinere Brennweite) notwendig ist, um das Motiv
formatfüllend abbilden zu können.

Ist
ein Motiv bei 160mm Brennweite bei einem KB(Kleinbildformat)-Sensor
formatfüllend, benötigt man bei einem APS-C Sensor
(kleiner als KB-Sensor) 100mm. Mann spricht dabei von einem
Verlängerungsfaktor von 1,6.
Verwendet man ein 100mm Objektiv an einer Kamera mit APS-C Sensor
beträgt die Brennweite der Kombination Kamera/Objektiv
160mm, da die Brennweite immer in Bezug auf das KB-Format angibt.Die
Digitalkamera Canon Ixus 30 hat eine Brennweite von 35-105mm.
Das Objektiv der Kamera hat jedoch eine Brennweite von 5,8-17,4mm
aufgrund des Verlängerungsfaktors von ca. 6.Verlängerungsfaktoren
verschiedener Sensoren
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Sensor
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Verlängerungsfaktor
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APS-C
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1,6
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2/3"
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4
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1/2,5"
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6
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Je
größer der Verlängerungsfaktor wird, desto kleiner
und billiger können die Objektive hergestellt werden. Das
Auflösungsvermögen des Objektives sinkt jedoch mit
abnehmender Größe des Objektives.Fazit: Möchte
man eine möglichst gute Bildqualität (auch bei schlechten
Lichtverhältnissen), muss man einen großen Sensor
verwenden. Der große Sensor benötigt jedoch ein großes
Objektiv. Die Kombination aus beiden ergibt LEIDER eine
teure Lösung!
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